Alles fängt an mit einer Studenteninitiative. Ein Projekt, das nach dem Vorbild der weit verbreiteten Techie-Meetups, Menschen zusammenbringen soll, die sich für das Thema „Social Business“ begeistern. Unternehmer, Förderer, Enthusiasten. Das Projekt gelingt, die Nachfrage ist da.  Es kommen um die 80 Leute zusammen, sie haben richtig Spaß und die Initiatoren haben Studienpunkte gut gemacht. „Eigentlich müsste es das öfters geben.“ denkt sich eine Handvoll Teilnehmer und gewinnen für ein erstes Planungstreffen 8 Begeisterte, die Lust haben auf mehr. Es soll sich spielerisch entwickeln, darf ein Experiment sein, bei dem ausprobiert werden soll. Kostenlos und offen für alle, ein Communityprojekt und kein Produkt. Ziel ist, dass jeder, der drei Meetups besucht hat, mindestens 80 % der Szene direkt oder indirekt kennt. Nach dem Staffelstabprinzip hat immer einer den Hut auf und kümmert sich um die Ausgestaltung des Abends.

Den Anfang macht Linda vom Impact Hub München und stellt den Abend dazu passend unter das Motto „Co-Creation“. Nach einer kurzen Aufwärm- und Kennenlernphase, (bei der unter anderem klar wird, dass mehr Lakritzverächter als Lakritzfreunde vertreten sind 🙂 ) stellen 11 Tablehosts in jeweils 45 Sekunden ihr Projekt vor. Es wird auch jeweils eine Frage bzw. ein Anliegen formuliert, das in den anschließenden Co-Creation-Sessions bearbeitet werden soll. 30 Minuten Zeit haben die Tablehosts von der geballten Kreativität der Teilnehmer zu profitieren, neue Impulse und Ideen zu bekommen und Antworten zu finden. Ist die Zeit rum, werden die Plätze gewechselt und die Teilnehmer haben weitere 30 Minuten Zeit sich ein neues Projekt zu suchen und in einen neuen kreativen Austauschprozess einzutauchen. Dieses Format hat den Vorteil, dass alle Teilnehmer gefragt sind, den Abend aktiv mitzugestalten. Jeder bringt seinen ureigenen Backround mit, seine Sicht, Verknüpfungen, Ideen und damit wird jede Session einzigartig und bereichernd. Nicht nur für den Tablehost und Fragesteller, sondern für jeden der mit am Tisch sitzt.

Das Feedback ist entsprechend positiv, man bedankt sich für diese Möglichkeit, die guten Gespräche, die tollen Leute und die neuen Kontakte. Am Ende des Abends übergibt Linda den Staffelstab an Max von Social Bee, der sich mit dem bestehenden Team und schon ein paar neuen Mitstreitern Gedanken um die Ausgestaltung des nächsten Meetups macht. Das wird sehr wahrscheinlich anders werden, aber bestimmt wieder großartig.


Das waren die Tablehosts:

#1 Tara Mc Cartney (Fairfactia)

#2 Tina Teucher (Sustainable Matchmaker)

#3 Damian Fuller (Escape the City)

#4 Federica Ferracini (Flexible Working Academy)

#5 Jin-Ju Jahns (Social Impact Recruiting)

#6 Michael Heider (Project Together)

#7 Alka Celic (Place2help)

#8 Stefanie von Jahn (Global Match)

#9 Tomoko Kobayashi (Table for Two)

#10 Jakob Assmann, David Bremond, Marlene Walter (alle Impact Hub) mit den Wegbereitern

#11 Karim Tarraf (Hawa Dawa)

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Author

 

 

Konstanze
Communication @ Impact Hub Munich

munich