Enabling People To Do Good. Diese Aufgabe begleitet uns vom Impact Hub Munich seit der Gründung im Jahr 2012, und wir sehen in der Kollaboration den Schlüssel für erfolgreiches Wirtschaften und eine enkeltaugliche Zukunft.

Dazu braucht es einen innovativen Raum, der zum Experimentieren einlädt. In diesem wurde 2017 erstmals ein „Impact Festival“ im Format einer Unconference abgehalten – und Purpose-driven Businesses in den Vordergrund gestellt. Ein Jahr später, von 11.-12. Oktober 2018, zoomten wir uns mit ca. 80 Changemaker in die Arbeitswelt der Zukunft.

 

Mit dem Format Unconference an den Rand der Komfortzone

Zurücklehnen und berieseln lassen? Nicht auf dem Impact Festival, an dem Teilnehmende wesentliche Mitgestalter*innen des Inhalts sind! Die rund 80 Changemaker haben sich mit ihrer Expertise und Perspektiven in Fragestellungen vertieft, die sie aktuell beschäftigen. Dreimal waren acht Unconference-Sessions gleichzeitig im Gange und haben die 850 m² Arbeitsraum mit Energie gefüllt. Dabei galt das „Gesetz der zwei Füße“, dem nach man sich dorthin bewegt, wo man am meisten lernen bzw. beitragen kann. „Konsequent im Neuen bleiben“ , „The Future of Organization“, „Kochbuch für ein gelingendes Miteinander“ oder auch „Was können wir von Künstlern lernen, wenn herkömmliche Maßnahmen nicht funktioniert haben?“ waren beispielsweise Titel der insgesamt 24 Sessions.

Durch diesen Rahmen und der Diversität der Teilnehmer*innen konnte sich in den Schnittstellen Potential entfalten – und am Ende jeder Session die Ergebnisse im Plenum zusammen getragen werden. Aber auch der Mut zur Lücke wurde belohnt – bei einer Tasse Kaffee abseits der Sessions wurden ebenso gelingende Beziehungen geknüpft!

 

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„Das Zusammentreffen von Selbstständigen und Menschen aus Start-up‘s, Mittelstand sowie Konzernen ist stellenvertretend für den Alltag im Impact Hub Munich. Wir freuen uns, dies am Impact Festival zu verdichten und konkrete Möglichkeiten für den nächsten Schritt in Richtung New Work mitgeben zu können“ so Jakob Assmann, Mitunternehmer Impact Hub Munich.

 

New Work-Impulse aus Wald, Backstube und Industrie

Aus äußerst unterschiedlichen Arbeitskontexten kamen auch die drei Impulsgeber*innen auf dem Festival zusammen. In sogenannten “Deepdives” teilten sie ihre Expertise und Erfahrung und gaben überraschende Denkanstöße mit.

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Welche Naturprinzipien Wälder erfolgreich machen, ließ uns Eva Ritter (Abteilungsleiterin Forst in Augsburg) wissen, um sie auf eine enkeltauglich gestaltete Wirtschaftswelt zu übertragen. Beispielsweise profitieren Bäume und Pilzen aus einer Symbiose gleichermaßen und stellen eine Metapher für gelingende Kooperationen dar. Die richtigen Ressourcen und einen nährenden Boden zur Verfügung zu stellen, ist die Grundlage und Begrenzung für Wachstum in der Natur als auch in Unternehmen.

Quasi direkt aus der Backstube stieß Katharina Mayer, Gründerin von Kuchentratsch, zum Impact Festival. Dank der ehemaligen Hubberin lag der Duft von köstlichem Kuchen wie aus Oma’s Küche in der Luft. Und mehr noch: Die gelebte Vielfalt in ihrem Social Business – von Studierenden bis hin zu Rentner*innen – regte an, den eigenen Beitrag zu mehr Diversität in unserer Gesellschaft zu überdenken.

Paul Habbel, ehemaliger Geschäftsführer der Gutmann Aluminium Draht (GAD) GmbH, zeigte auf, dass auch ein traditionelles liniengeführtes Industrieunternehmen den Schritt zu einer lernenden Organisation schaffen kann. Und brachte die Essenz des Impact Festivals auf den Punkt:

„die technikgetriebene Digitalisierung alleine bringt uns nicht weiter“.

Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen und ins Miteinander gehen – das WIE liegt also im WIR!


new-work-guerillasWenn du Lust bekommen hast das Thema New Work zu vertiefen, gibt es am 23. November 2018 die nächste Gelegenheit im Impact Hub Munich:

Gemeinsam mit PurposeTeams laden wir New Work Rebellen zum gleichnamigen Barcamp ein. Mehr Infos hier.


Impact Festival 2018 auf einen Blick:

  • 2 Tage Unconference
  • 3 Impulse
  • 24 Sessions (aus den Bereichen Leadership, Learning, Methoden, Community)
  • Rund 80 Changemaker
  • 72 Stück Kuchentratsch-Kuchen
  • 100 Festivaltaschen und -bänder von Reflect
  • Mehr Eindrücke gib’s im Facebook-Fotoalbum
  • Visual Recordings am Twitter Account von @dialogueartist

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